Coronavirus

Häufig gestellte Fragen

Das Coronavirus ist eine Ausnahmesituation für alle Bürgerinnen und Bürger in Hessen. Nachfolgend finden Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern Antworten auf aktuelle Fragen.

Welche allgemeinen Verhaltensweisen werden empfohlen?
Wie gestaltet sich der Schulbetrieb im laufenden Schuljahr?
Welche grundlegenden Hygieneregeln gelten derzeit?
Was ist beim Lüften zu beachten?
Muss überall auf dem Schulgelände eine Maske getragen werden?
Wie verhalte ich mich bei Symptomen?

Was müssen Reiserückkehrer beachten?
Was ist, wenn es zu Neuinfektionen kommt?
Gibt es Ausnahmen von der Präsenzpflicht?
Werden die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen bewertet?

Was ist im Musikunterricht zu beachten?
Was ist im Sportunterricht zu beachten?
Ab wann können Klassenfahrten wieder stattfinden und was ist bei der Planung zu beachten?
Welche Regelungen gelten für individuelle Schüleraustausche bzw. Auslandsaufenthalte?
Welche Regelungen gelten für (Pflicht-)Praktika?
Sind (Pflicht-)Praktika im Ausland möglich?
Was ist bei Fahrten und Praktika im Rahmen des Erasmus+-Programms zu beachten?
Können sich an Schulen Beschäftigte auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen?
Wo kann Schutzausrüstung angefordert werden?
Welche Regelungen gelten für Lehreraustausche und -fortbildungen mit Aufenthalten im Ausland / Aufenthalte von schulischen Fachkräften aus dem Ausland in Hessen?
Dürfen Schulen Videokonferenzsysteme nutzen?
Wie gestaltet sich die Lehrkräfteausbildung im neuen Schuljahr?

Welche allgemeinen Verhaltensweisen werden empfohlen?

Allgemeine Richtlinien zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus geben das Robert Koch-Institut sowie das Bundesgesundheitsministerium.

Wie gestaltet sich der Schulbetrieb im laufenden Schuljahr?

Zum neuen Schuljahr wurde der Regelbetrieb an allen Schulen in Hessen wiederaufgenommen. Diese Entscheidung hat die Hessische Landesregierung auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und medizinischer Empfehlungen und in Anlehnung an entsprechende Vereinbarungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 30. Juni vorgestellt.

Der Präsenzunterricht findet an fünf Tagen in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler statt. Die Aufhebung des Abstandsgebotes ermöglicht grundsätzlich den Unterricht in allen Klassen- und Fachräumen. Das Kultusministerium hat einen Stufenplan erarbeitet, mit dem auf Änderungen beim Infektionsgeschehen reagiert werden kann.

Welche grundlegenden Hygieneregeln gelten derzeit?

Grundlegende Hygieneregeln wie eine sorgfältige Händehygiene, die Vermeidung körperlicher Kontakte und, wo immer möglich, die Wahrung eines angemessenen Abstands sind ebenso einzuhalten wie die gründliche und regelmäßige Reinigung im Schulgebäude.

Was ist beim Lüften zu beachten?

Ein regelmäßiger Luftaustausch ist eine wesentliche Maßnahme zur Verhinderung einer Infektion. Es ist daher auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Alle 20 Minuten ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über die Dauer von drei bis fünf Minuten vorzunehmen. Die notwendige Lüftungsdauer ergibt sich aus der Größe des Raums, der Anzahl, der sich darin aufhaltenden Personen, der Größe der Fensteröffnung und der Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, weil durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Klassenräume sind zusätzlich bereits vor der Benutzung zu lüften, insbesondere dann, wenn sich andere Klassen dort aufgehalten haben.

Ist eine Stoßlüftung oder Querlüftung nicht möglich, weil zum Beispiel die Fenster nicht vollständig geöffnet werden können, muss durch längere Lüftungszeiten und das Öffnen der Türen ein ausreichender Luftaustausch ermöglicht werden. Bei Räumen ohne zu öffnende Fenster oder mit raumlufttechnischen Anlagen ohne oder mit zu geringer Frischluftzufuhr hat die Schulleiterin beziehungsweise der Schulleiter mit dem zuständigen Schulträger geeignete Maßnahmen zu treffen (zum Beispiel zeitweise Öffnung an sich verschlossener Fenster). In jedem Fall darf hierbei keine ursprünglich gewährleistete Absturzsicherung ohne entsprechende Kompensation aufgegeben werden.

Muss überall auf dem Schulgelände eine Maske getragen werden?

Nein. Landesweit ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes lediglich außerhalb der Klassen- und Unterrichtsräume verpflichtend. Darüber hinaus kann das zuständige Gesundheitsamt im Einzelfall eine Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Unterricht verfügen, um damit auf ein schulbezogenes Ausbruchsgeschehen reagieren zu können.

Wie verhalte ich mich bei Symptomen?

Sollten Sie Krankheitssymptome wie Husten, Fieber oder Atemnot verspüren, sollen Sie:

  • die 116-117 anrufen (Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes) oder
  • sich telefonisch an das örtliche Gesundheitsamt wenden oder
  • sich telefonisch an ihre Hausärztin oder an ihren Hausarzt wenden.

Diese klären dann mit der anfragenden Person ab, ob eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus wahrscheinlich ist und leiten bei begründetem Verdacht die weitere Diagnostik und Behandlung ein.

Wichtige Informationen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Schulkindern finden Sie unter https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hkm/hygieneplan_6.0_anlage_4_umgang_mit_krankheits-_und_erkaeltungssymptomen_bei_kindern_und_jugendlichen.pdf.

Was müssen Reiserückkehrer beachten?

Aktuelle Informationen für Reiserückkehrer finden Sie unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/quarantaenebestimmungen-fuer-rueckreisende.

Was ist, wenn es zu Neuinfektionen kommt?

In Abhängigkeit von der Infektionslage können etwaige Einschränkungen des Regelbetriebs unterschiedlich weitreichend sein. Sie können zur Wiedereinführung des Abstandsgebots, zu einer Verkleinerung von Lerngruppen oder zur Bildung konstanter Lerngruppen, zu veränderten Personal- und Raumressourcen, zu einem neuen Verhältnis von Präsenz- und Distanzunterricht oder zu einer örtlichen oder landesweiten Aussetzung des regulären Schulbetriebs führen. Auf alle diese Szenarien sind die Schulen vorbereitet.

Bei Verdacht auf eine SARS CoV-2-Erkrankung bei Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder weiteren an Schule tätigen Personen ist das Staatliche Schulamt unverzüglich zu informieren. Entsprechende Maßnahmen sind in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zu treffen.

Gibt es Ausnahmen von der Präsenzpflicht?

Ja, allerdings nur in Ausnahmefällen auf der Grundlage eines ärztlichen Attests. Das Attest muss alle drei Monate erneuert werden und die Bestätigung enthalten, dass im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus aufgrund der besonderen individuellen Disposition die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Diese Regelung gilt für Lehrkräfte, sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schülerinnen und Schüler, bei denen im vorgenannten Sinne die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht oder die mit Personen mit einer solchen Gefährdung in einem Hausstand leben.

Lehrkräfte, die aufgrund eines ärztlichen Attests vom schulischen Präsenzbetrieb befreit sind, befinden sich weiterhin im Dienst. Soweit sie aufgrund der Befreiung keine Präsenzunterrichtsstunden halten können, werden sie in entsprechendem Umfang in unterrichtsersetzenden und unterrichtsunterstützenden Lernsituationen eingesetzt. Dies kann von zu Hause aus geschehen oder von einem geschützten Bereich in der Schule.

Werden die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen bewertet?

Ja, im häuslichen Lernen erbrachte mündliche, schriftliche, praktische und sonstige Leistungen können immer dann bewertet werden, wenn sie im Zusammenhang mit dem Präsenzunterricht stehen. Dazu bedürfen Lehrkräfte einer validen Kenntnis über die Kompetenzentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler.

Für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund eines Attests ausschließlich im Distanzunterricht beschult werden, ist von Seiten der Lehrkraft sicherzustellen, dass eine direkte Anbindung an den Präsenzunterricht in dem Rahmen hergestellt wird, wie es die technischen Bedingungen vor Ort zulassen. Eine Zuschaltung per Video ist zu bevorzugen. Soweit erforderlich, können Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden.

Was ist im Musikunterricht zu beachten?

Beim musikpraktischen Arbeiten mit Instrumenten besteht im Vergleich zu anderen Unterrichtssituationen kein erhöhtes Risiko, Ausnahmen sind das gemeinsame Musizieren mit Blasinstrumenten und das gemeinsame Singen in geschlossenen Räumen. Eine Wiederaufnahme des musikpraktischen Arbeitens ist im Rahmen des aktuell geltenden Hygieneplans möglich. Bis zum 31. Januar.2021 muss auf Gesang und die Nutzung der Blasinstrumente in Gruppen- oder Klassenverbänden in geschlossenen Räumlichkeiten verzichtet werden. Im Freien und unter Berücksichtigung der Abstandsregelungen können jedoch Chor- und Blasinstrumentproben stattfinden.

Was ist im Sportunterricht zu beachten?

Der Sportunterricht, einschließlich des Schwimmunterrichts, findet im geregelten Klassen- oder Kurssystem der Schule, außerunterrichtliche Sportangebote finden in festen Lern- oder Trainingsgruppen statt. Unterricht und Angebote im Freien sind aufgrund des permanenten Luftaustauschs zu favorisieren und direkte körperliche Kontakte auf das sportartspezifisch notwendige Maß zu reduzieren. Bei der Nutzung von Geräten ist auf die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln besonders Wert zu legen.

Der Aufenthalt in den Umkleidekabinen ist so zu organisieren, dass dieser nur kurz stattfindet. Der Mund-Nase-Schutz ist beim Umkleiden zu tragen. Sofern die Umkleidekabine nicht zur Aufbewahrung von Kleidungsstücken oder Gegenständen benötigt wird, ist diese nach Benutzung gründlich zu lüften. Begegnungen von Gruppen im oder vor dem Umkleidebereich sind ebenso wie Warteschlangen beim Zutritt zur Sportstätte zu vermeiden. 

Im Sinn einer weiteren schrittweisen Öffnung des Schulsports können innerschulische schulsportliche Wettbewerbe stattfinden. Die schulübergreifenden schulsportlichen Wettbewerbe werden bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt, um zu verhindern, dass Infektionen von außen in die Schulen hineingetragen werden und Infektionsketten nicht mehr nachvollzogen werden können.

Ab wann können Klassenfahrten wieder stattfinden und was ist bei der Planung zu beachten?

Der Fokus im ersten Halbjahr des neuen Schuljahrs liegt auf der Erteilung von Unterricht, um Unterschiede im Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, die sich infolge des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs ergeben haben, auffangen zu können. Aus diesem Grund sind mehrtägige Schulfahrten wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt. Tagesausflüge sind möglich.

Bereits gebuchte Schulfahrten sind abzusagen. Hinsichtlich der Regelungen zur Übernahme von Kosten anlässlich stornierter Schulfahrten im Zusammenhang mit der CoViD-19-Pandemie sowie zu Neubuchungen von Schulfahrten, die ab dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2020/2021 stattfinden sollen, ist auf den geltenden Erlass vom 15. Juli 2020 zu verweisen, der unter dem folgenden Link abrufbar ist: https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hkm/stornokostenerlass_final.pdf

Diese Regelungen gelten für Klassenfahrten innerhalb und außerhalb Deutschlands, inter­nationale Begegnungsfahrten, Fahrten ins Ausland im Austausch mit Partner­schulen sowie Auslandsstudienfahrten mit besonderem unterrichtlichen Bezug.

Welche Regelungen gelten für individuelle Schüleraustausche bzw. Auslandsaufenthalte?

Individuelle Schüleraustausche und Aufenthalte von Schülerinnen und Schülern im Ausland bleiben nicht bis Januar 2021 ausgesetzt, sondern sind im Schuljahr 2020/2021 grundsätzlich möglich, soweit es sich nicht um den Aufenthalt in einem Risikogebiet handelt (siehe RKI-Liste).

Voraussetzung ist das Einverständnis aller beteiligten Personen und Institutionen (volljährige Schülerin oder volljähriger Schüler oder die gesetzlichen Vertreter minderjähriger Schülerinnen und Schüler, Schule in Hessen, Schule im Ausland, Gastfamilie im Ausland).

Da allerdings aktuell weiterhin Risiken bestehen (erneute Grenzschließungen, mögliche Quarantäneauflagen bei Änderung der Risikoeinschätzung des Ziellandes/der Zielregion etc.) muss gegenüber den volljährigen Schülerinnen und Schülern oder den gesetzlichen Vertretern minderjähriger Schülerinnen und Schüler klargestellt werden, dass von ihnen selbst eine Risikoabwägung vorzunehmen ist. Dies beinhaltet auch den Hinweis, dass eine Kostenübernahme durch das Land Hessen in jeglicher Hinsicht (auch im Hinblick auf Kosten für eine mögliche Rückholaktion aus dem Ausland) ausgeschlossen ist.

Aufenthalte von Schülerinnen und Schülern aus dem Ausland in Hessen im Rahmen von individuellen Schüleraustauschen sind ebenfalls möglich, sofern sie nicht aus einem Risikogebiet kommen (siehe RKI-Liste) und die aktuellen Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amtes beachtet werden.

Welche Regelungen gelten für (Pflicht-)Praktika?

Die Betriebspraktika finden nach den Herbstferien unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln wieder statt.

Abweichend davon beginnen die Praktika in den beruflichen Schulen, die für den Erwerb des jeweiligen Abschlusses verpflichtend sind, zum Beispiel das Langzeitpraktikum in der Fachoberschule, das Anerkennungsjahr in der Fachschule für Sozialwesen sowie die Projektarbeiten in den ein- und zweijährigen Fachschulen, bereits mit Beginn des Schuljahrs.

Sind (Pflicht-)Praktika im Ausland möglich?

Ja, es können auch Auslandspraktika grundsätzlich wieder stattfinden, soweit sie nicht in Risikogebieten abgeleistet werden (siehe RKI-Liste).

Da allerdings in diesem Kontext aktuell weiterhin Risiken bestehen (erneute Grenzschließungen, mögliche Quarantäneauflagen bei Änderung der Risikoeinschätzung des Ziellandes/der Zielregion etc.) muss gegenüber den Auszubildenden bzw. Schülerinnen und Schülern klargestellt werden, dass von ihnen selbst eine Risikoabwägung vorzunehmen ist. Dies beinhaltet auch den Hinweis, dass eine Kostenübernahme durch das Land Hessen in jeglicher Hinsicht (auch im Hinblick auf Kosten für eine mögliche Rückholaktion aus dem Ausland) ausgeschlossen ist.

Was ist bei Fahrten und Praktika im Rahmen des Erasmus+-Programms zu beachten?

Auch mehrtägige Fahrten im Rahmen des Erasmus+-Programms bleiben bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt.

Dagegen können Praktika im Ausland, die über das Erasmus+-Programm gefördert werden, grundsätzlich wieder stattfinden, soweit sie nicht in Risikogebieten abgeleistet werden (siehe RKI-Liste).

Bei Absage oder Verschiebung von Fahrten und Praktika im Rahmen des Erasmus+-Programms sind der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich oder die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung im Bereich der Berufsausbildung zuständig. Hinweise dazu finden sich unter https://www.kmk-pad.org/service/coronavirus.html bzw. https://www.na-bibb.de/presse/news/2020/coronavirus-informationen-zu-erasmus/.

Können sich an Schulen Beschäftigte auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen?

Ja. Für Lehrkräfte, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an Schulen tätige Angestellte von Schulträgern, Jugendhilfeträgern und freien Trägern, die keine konkreten Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen, besteht bis zum 15. November die Möglichkeit, sich außerhalb ihrer jeweiligen Unterrichtszeit alle 14 Tage einem kostenlosen Test zu unterziehen. Eine Verpflichtung zur Teilnahme besteht nicht.

Wo kann Schutzausrüstung angefordert werden?

Ergänzend zu der bereits im Rahmen der bisherigen Schulöffnungsschritte zur Verfügung gestellten Schutzausrüstung können Schulen bei dem für sie zuständigen Staatlichen Schulamt Schutzausrüstung anfordern. Die Verteilung vor Ort wird durch die Schulämter organisiert.

Welche Regelungen gelten für Lehreraustausche und -fortbildungen mit Aufenthalten im Ausland / Aufenthalte von schulischen Fachkräften aus dem Ausland in Hessen?

Alle Programme von Lehreraustauschen und -fortbildungen, die Aufenthalte im Ausland beinhalten, können im Schuljahr 2020/2021 grundsätzlich unter Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen durchgeführt werden, soweit es sich nicht um den Aufenthalt in einem Risikogebiet handelt (siehe RKI-Liste).

Aufenthalte von Lehrkräften oder von sonstigen (schulischen) Fachkräften aus dem Ausland in Hessen, zum Beispiel von Fremdsprachenassistentinnen und Fremdsprachenassistenten, sind unter Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen ebenfalls möglich, sofern die aktuellen Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amtes beachtet werden.

Dürfen Schulen Videokonferenzsysteme nutzen?

Ja. Die Nutzung aller gegenwärtig erhältlichen Videokonferenzsysteme ist übergangsweise freigegeben.

Wie gestaltet sich die Lehrkräfteausbildung im neuen Schuljahr?

In der Lehrkräfteausbildung soll soweit wie möglich eine Rückkehr zum Regelbetrieb erfolgen – in den Studienseminaren wie in den Ausbildungsschulen. Die Zweiten Staatsprüfungen werden in diesem angestrebten Regelbetrieb wieder in den Schulen stattfinden und auch zwei Prüfungslehrproben umfassen. Soweit dies in Einzelfällen nicht möglich sein sollte, kann auf die im vergangenen Schulhalbjahr eingeführten modifizierten Prüfungsformate zurückgegriffen werden.

Für das kommende Schuljahr ist davon auszugehen, dass schulpraktische Studien beziehungsweise das Praxissemester wieder stattfinden können. Ausgefallene Praktika beziehungsweise Praxissemester aus dem Sommersemester 2020 werden nicht nachgeholt. Eine Zulassung zur Ersten Staatsprüfung ist dennoch nach der letzten Änderung des Lehrerbildungsgesetzes in dieser Ausnahmesituation möglich.

Stand: 7. Oktober 2020, 14.00 Uhr

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