Ziele, Gestaltung und Evaluation

Pädagogisch selbstständige Schule (PSES)

Einheitliches und verbindliches Ziel aller Schulen ist die Erfüllung des gesetzlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags. Die Umwandlung in eine pädagogisch selbstständige Schule (PSES) ist ein freiwilliges Angebot. Es richtet sich an Schulen, die konzeptionelle Vorstellungen entwickeln, wie die erweiterten Handlungsspielräume einer PSES für ihre Qualitätsentwicklung und insbesondere für ihre Unterrichtsentwicklung genutzt werden können. Ziel ist die Qualitätsentwicklung der schulischen Bildung im Interesse der Schülerinnen und Schüler.

Die Umwandlung in eine PSES ist grundsätzlich für alle Schulen möglich. Es gelten die folgenden Ausnahmen:

Allgemein bildende Schulen:

  • Da die gymnasiale Oberstufe auf die allgemeine Hochschulreife vorbereitet und die Belegverpflichtung auf Grundlage von KMK-Beschlüssen geregelt ist, wird sie vom Anwendungsbereich der pädagogischen Selbstständigkeit ausgenommen.
  • Schulen mit mehreren Bildungsgängen (zum Beispiel kooperative Gesamtschulen, Haupt- und Realschulen) können ausschließlich insgesamt PSES werden. Eine pädagogische Teilselbstständigkeit nur für bestimmte Bildungsgänge ist nicht möglich.

Berufliche Schulen können keine PSES sein.

Pädagogisch selbstständige Schule (PSES)

Themen
Handlungsfelder einer pädagogisch selbstständigen Schule
Mit der Umwandlung in eine PSES erhalten Schulen die Möglichkeit, bei der Erreichung der Bildungsziele pädagogisch neue Wege zu gehen, sofern die Bildungsstandards nach § 4 HSchG eingehalten werden.
Qualitätsmanagement
Eine pädagogisch selbstständige Schule (PSES) überprüft und bewertet jährlich ihre Arbeit auf der Grundlage ihrer Konzeption und ihres Schulprogramms mit Hilfe eines Qualitätsmanagementsystems.
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