Abschluss

Realschulabschluss

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Schülerinnen und Schüler im Unterricht.
© Christian Schwier - Fotolia.com

Im Bildungsgang Realschule nehmen Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 10 an einem Abschlussverfahren teil. Dieses besteht aus zwei Teilen: den zentralen Abschlussarbeiten sowie einer Hausarbeit mit einer Präsentation.

  • Die zentralen Abschlussarbeiten werden in den Fächern Deutsch, Mathematik und in der ersten Fremdsprache geschrieben.
  • Die Hausarbeit mit der Präsentation findet in einem anderen Fach aus dem Pflichtbereich statt. Die Aufgabenstellung bezieht sich auf das gewählte Thema.

Grundlage der Bewertung

Grundlage der Bewertung ist nicht die Hausarbeit, die der Vorbereitung der Präsentation einschließlich der möglichen Nachfragen dient, sondern die Präsentation. Die Präsentation wird vor der Klasse oder Lerngruppe durchgeführt und vom Prüfungsausschuss bewertet. Bewertungskriterien der Präsentation sind fachliche Ansprüche, fachgerechte Vorgehensweisen, Problemlösungsfähigkeit, Qualität des Ergebnisses, Selbstständigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Medieneinsatz.

Abschlüsse

Dieses Verfahren gewährleistet landesweit vergleichbare Abschlüsse. Der Realschulabschluss (mittlerer Abschluss) bietet den Einstieg in eine duale Ausbildung und berechtigt je nach Leistung auch zum Übergang in weiterführende Schulen.

Qualifizierender Realschulabschluss

Der mittlere Abschluss in Form des qualifizierenden Realschulabschlusses berechtigt zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe und das berufliche Gymnasium. Der qualifizierende Realschulabschluss wird zuerkannt, wenn die Durchschnittsnote in den Fächern Deutsch, Mathematik, der ersten Fremdsprache sowie in den übrigen Fächern besser als 3,0 ist.

Der Übergang in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe ist gemäß Oberstufen- und Abiturverordnung in der jeweils geltenden Fassung auch möglich, wenn die Klassenkonferenz der abgebenden Schule die Schülerin oder den Schüler als geeignet für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe beurteilt. Die Voraussetzungen für den Übergang und die Befürwortung durch die Klassenkonferenz sind gegeben, wenn die Lernentwicklung, der Leistungsstand sowie die Arbeitshaltung ein erfolgreiches Mitarbeiten in der gymnasialen Oberstufe erwarten lassen. Die Durchschnittsnote in den Fächern Deutsch, Mathematik, der ersten Fremdsprache sowie in den übrigen Fächern muss gleichfalls besser als befriedigend (3,0) sein.