Schreiben vom 30.März 2021

Anpassung der Bearbeitungszeiten der schriftlichen Prüfungen

Abschlussprüfungen der beruflichen Bildungsgänge (mit Ausnahme der Fachoberschule und dem beruflichen Gymnasium) im Schuljahr 2020/2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

abweichend von den jeweiligen Verordnungen über die Ausbildung und Prüfung der beruflichen Bildungsgänge (mit Ausnahme der Fachoberschule und dem beruflichen Gymnasium) wird die Bearbeitungszeit der schriftlichen Prüfungen im Rahmen von Abschlussprüfungen, Zusatzprüfungen zum Erwerb der Fachhochschulreife oder des schulischen Teils der Fachhochschulreife sowie der schriftlichen Externen- bzw. Nichtschülerprüfungen im Schuljahr 2020/2021 angepasst.

1. Für die schriftlichen Prüfungen wird auf die jeweils festgelegten Bearbeitungszeiten ein zeitlicher Zuschlag von 10% - höchstens 30 Minuten - gewährt. Dabei wird der Zuschlag auf eine 5er Zahl (d. h. in 5-Minuten-Schritten) aufgerundet.

Beispiel 1: Die Bearbeitungszeit des schriftlichen Teils der Abschlussprüfung in der höheren Berufsfachschule beträgt 360 Minuten. Der zeitliche Aufschlag von 10% (36 Minuten) wird auf 30 Minuten begrenzt. Somit wird die Bearbeitungszeit auf insgesamt 390 Minuten angepasst.

Beispiel 2: Die Bearbeitungszeit der Prüfungsarbeit I im Rahmen der Abschlussprüfung der Fachschule für Wirtschaft beträgt 270 Minuten. Der zeitliche Aufschlag von 10% (27 Minuten) wird auf 30 Minuten aufgerundet. Somit wird die Bearbeitungszeit auf insgesamt 300 Minuten angepasst.

Die Nutzung der Bearbeitungszeit inklusive des verlängerten Zeitrahmens liegt in der Verantwortung der Prüflinge.

2. Im Rahmen der Abschlussprüfungen sind die Bestimmungen des jeweils geltenden Hygieneplans zu beachten. Soweit auf der Grundlage der jeweils geltenden Corona-Einrichtungsschutzverordnung eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht, ist diese unter Beachtung der Vorgaben des Hygieneplans auch im Rahmen der Pausenregelung angemessen zu berücksichtigen. Den Prüflingen ist Gelegenheit zu geben, während der Bearbeitung der Prüfungsaufgaben Pausen (z. B. zum vorübergehenden Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung) einzulegen. Diese Pausen sind individuell in ähnlicher Weise zu organisieren wie Toilettenpausen; ein vorübergehendes Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung sollte in der Regel außerhalb des Prüfungsraumes erfolgen. Während der Pausen ist sicherzustellen, dass die Prüflinge, die den Raum verlassen, beaufsichtigt werden und kein Informationsaustausch mit anderen Prüflingen oder Dritten erfolgen kann. Der Zeitraum, in dem ein Prüfling den Prüfungsraum verlassen hat, ist für jeden Prüfling in der Niederschrift nach der jeweilig gültigen Verordnung zu vermerken.

Entsprechend der Regelungen des jeweils geltenden Hygieneplans ist ein kurzzeitiges Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung im Prüfungsraum möglich z. B. zum Trinken.

WICHTIG: Beachten Sie bitte, dass der zusätzlich gewährte Zeitrahmen nicht auf den Deckblättern der jeweiligen Prüfungsaufgaben ausgewiesen ist.

Die Prüflinge sind über diese Regelungen im Vorfeld der Prüfung zu informieren.

Ich bitte um Kenntnisnahme und weitere Veranlassung.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Klaus Holstein

Schließen