Schreiben vom 15. Juni 2021

Maßnahmen bei großer Hitze an allgemein bildenden Schulen / Mund-Nasen-Bedeckung

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Anbetracht der für die kommenden Tage angekündigten hohen Temperaturen weise ich auf die nach Erlass „Andere Unterrichtsformen und Unterrichtsausfall bei großer Hitze an allgemein bildenden Schulen“ vom 12. Januar 2021, ABl. S. 66, möglichen Maßnahmen hin, mit denen auf eine besondere Belastungssituation für die Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen eingegangen werden kann:

https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/VVHE-VVHE000017614

Die Entscheidung über die möglichen Maßnahmen nach Abschnitt I des Erlasses trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter unter Abwägung vor allem pädagogischer und gesundheitlicher Gesichtspunkte, orientiert an arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

Bis zu einer Entscheidung der Hessischen Landesregierung über die künftige Reichweite der Maskenpflicht an Schulen, insbesondere im Freien, gilt nach Absprache mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration Folgendes: Findet Unterricht im Freien statt, kann die Schulleiterin oder der Schulleiter entscheiden, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während der großen Hitze ausgesetzt wird. Entsprechendes gilt für Hofpausen. Ferner ist besonders bei großer Hitze auf regelmäßige Maskenpausen zu achten.

Im Übrigen kann die Schulleiterin oder der Schulleiter die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wie bisher auch unabhängig von den Außentemperaturen nach § 3 Abs. 4 Satz 4 der Corona-Einrichtungsschutzverordnung im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt und nach Anhörung der Schulkonferenz ganz oder teilweise aussetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

gez.

Jörg Meyer-Scholten

Leiter Zentralabteilung

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