Weitere Schritte zur Schulöffnung

Schulen für Erwachsene

Wiederaufnahme des Unterrichtes ab dem 18. Mai 2020 an den Schulen für Erwachsene

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wie bereits mit Schreiben vom 7. Mai 2020 von Herrn Kultusminister Prof. Dr. Lorz mitgeteilt, wird die Wiederaufnahme des Schulbetriebs in den hessischen Schulen schrittweise erfolgen.

Dazu erhalten Sie im Folgenden weitere, schulformspezifische Informationen:

Hygiene- und Abstandsregeln

Weiterhin ist der Schutz der Gesundheit der in Schule zusammenkommenden Personengruppen das oberste Gebot, dem sich alle anderen Zielsetzungen unterordnen. Deshalb wird auch nach dem zweiten Schritt der Wiederöffnung der Schulen zum 18. Mai 2020 kein Regelunterricht in gewohnter Form im vollen Stundenumfang stattfinden, damit die Einhaltung der Vorgaben der notwendigen Hygieneregeln, wie z. B. das Abstandsgebot gewährleistet werden kann.

Vor der Wiederaufnahme des Unterrichtes müssen alle Studierenden über den Ablauf des ersten Schultages informiert werden. Diese Information muss auch einen Hinweis auf die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen enthalten. Es empfiehlt sich bei diesem Anlass, die betroffenen Studierenden darauf hinzuweisen, dass sie selbst zur Absicherung ihrer Gesundheit beitragen können, indem sie persönlich Verantwortung für eigene Vorsorgemaßnahmen übernehmen – z. B. durch die Einhaltung der gebotenen Distanz.

Am Tag der Wiederaufnahme sollten alle Hygiene- und Abstandsregelungen nochmals intensiv mit allen Studierenden besprochen werden. Es ist anzunehmen, dass Studierende aufgrund der Corona-Krise Ängste im Hinblick auf ihre persönliche aber auch familiäre Zukunft haben. Hier muss Gelegenheit zum Austausch mit den Studierenden gegeben sein und geprüft werden, ob ggf. Unterstützung angeboten werden kann oder muss.

Gruppengröße

Der Unterricht erfolgt in zahlenmäßig reduzierten Gruppen, so dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt werden kann. Die Gruppengröße darf in der Regel 15 Personen nicht überschreiten.

Eine Teilung der Klassen oder Kurse scheint vor dem Hintergrund der durchschnittlichen Klassengröße in Hessen in den meisten Fällen eine praktikable Lösung zu sein. Dabei ist aber zu beachten, dass die Gruppengröße so gestaltet werden muss, dass die gebotene Vorgabe zur Einhaltung des Mindestabstands sichergestellt werden kann. Dies bedeutet, dass je nach räumlicher Situation vor Ort, auch kleinere Gruppen gebildet werden können bzw. müssen. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene einzuhalten sind.

Pausenregelungen

Pausenregelungen sollten gestaffelt ausgestaltet werden, so dass möglichst wenige Studierende miteinander in Kontakt kommen. Die Abstandsregeln und die Vorgaben des Infektionsschutzes sind auch in den Pausenzeiten zu wahren. Da die Schulen unterschiedliche Bedingungen hinsichtlich ihrer Größe, Ausstattung und räumlichen Möglichkeiten haben, sind dazu schulinterne Abstimmungen zu treffen.

Einschränkungen für die Teilnahme am Präsenzunterricht

Studierende, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, werden nach dem Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen vom 22. April 2020 weiter vom Präsenzunterricht nach ärztlicher Bescheinigung befreit. Gleiches gilt für Studierende, die mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Hausstand leben.

Regelungen für den Präsenzunterricht

Grundsätzlich besteht die Zielsetzung, den Studierenden so viel Präsenzunterricht wie möglich bereitzustellen. Die Schulen wählen deshalb die Organisationsform für die Umsetzung entsprechend der personellen und räumlichen Möglichkeiten vor Ort, so dass eine möglichst optimale Unterrichtsabdeckung gewährleistet werden kann.

Die Schulen nehmen die Einteilung der Gruppen für den Präsenzunterricht vor und organisieren für diese Lerngruppen die Verteilung der Unterrichtsstunden auf wöchentliche Präsenzzeiten. Hier sind unterschiedliche Modelle denkbar, wie beispielsweise die Einrichtung von einem ganzen oder zwei halben Unterrichttagen pro Woche und Jahrgang. Möglich ist auch die schulinterne Entscheidung, ob der Präsenzunterricht für die Kleingruppen eines Semesters an einem Wochentag erfolgt oder jeweils auf die Wochentage verteilt wird.

Der Präsenzunterricht wird kombiniert mit weiteren unterrichtsunterstützenden Lernsituationen für das häusliche Lernen. Die Kombination von Präsenzunterricht mit unterrichtsunterstützenden Lernsituationen für das häusliche Lernen zielt darauf ab, den Studierenden auch in den Phasen zwischen den Präsenzunterrichtstagen einen kontinuierlichen, von der Schule fortwährend begleiteten Lernrhythmus zu ermöglichen. Dazu werden von den Lehrkräften für diese Zwischenphasen speziell ausgearbeitete Materialien und Aufgabenstellungen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird dadurch gewährleistet, dass die Studierenden ein qualifiziertes Feedback zu ihren Ergebnissen sowie zur individuellen Fortführung des Lernprozesses durch ihre Lehrerinnen und Lehrer erhalten.

Studierenden, denen ab dem 18. Mai 2020 noch nicht die Teilnahme am Präsenzunterricht ermöglicht werden kann, soll weiterhin ein sinnvolles pädagogisches Angebot in Form von unterrichtsunterstützenden Lernsituationen für das häusliche Lernen unterbreitet werden. Rechtliche Klärungen, Empfehlungen und Informationen zu unterrichtsunterstützenden Lernsituationen für das häusliche Lernen finden Sie in der vom Hessischen Kultusministerium am 24. April 2020 veröffentlichten Handreichung.

Unterrichtsverteilung, Lehrkräfteeinsatz

Durch die Beschulung in kleineren Gruppen wird an vielen Stellen das bisher in der Klasse eingesetzte Personal erweitert werden müssen. Hier entscheidet die Schulleitung über den Einsatz der Lehrkräfte, während es sicherlich praktikabel ist, wenn die Klassenlehrkraft koordinierende Funktion und die Einteilung der Gruppen vor dem Hintergrund der möglichen Gruppengröße übernimmt.

Die Lehrkräfte sind verpflichtet, ihren Schülerinnen und Schülern als Ansprechpersonen zur Verfügung zu stehen und Lernprozesse weiter zu unterstützen. Dies gilt auch für Lehrkräfte, die zur Risikogruppe gehören. Die Schulen entwickeln ihre Beschulungspläne für die Ausgestaltung des Präsenzunterrichts auf der Grundlage der an ihrer Schule für den entsprechenden Einsatz zur Verfügung stehenden Lehrkräfte und in Ausrichtung auf die Raumsituation. Die nicht im Präsenzunterricht einsetzbaren Lehrkräfte unterstützen die schulischen Lernangebote, indem sie Aufgaben im Bereich der unterrichtsunterstützenden oder auch unterrichtsersetzenden Lernsituationen übernehmen.

Schulleitungen tragen dafür Sorge, dass die Lehrkräfte Kontakt zu ihren Studierenden halten und die Erreichbarkeit der Lehrkräfte gewährleistet ist.

Befreiung bestimmter Lehrkräfte vom Präsenzunterricht

Ein wichtiger Aspekt bei Ihren Planungen ist die Frage, welche Lehrkräfte und welches Betreuungspersonal Sie bei Ihren Planungen berücksichtigen und für den Präsenzunterricht einplanen können und welche Personen aus besonderen Fürsorgegründen vom Einsatz im Unterricht befreit werden können.

Zur Arbeitserleichterung wird diesem Schreiben eine Übersicht zu den verschiedenen Konstellationen als Anlage beigefügt.

Spezifische Regelungen: Organisation des Präsenzunterrichts

  1. Unterricht der Studierenden in Abschluss-Semestern

Der Unterricht der Studierenden, die an den Zentralen Abschlussprüfungen der Bildungsgänge der Abendhaupt- und Abendrealschule (ZAA) teilnehmen, wird wie im Schreiben vom 22. April 2020 dargelegt, fortgeführt. Diese Studierenden werden nach Beendigung des Haupttermins der ZAA am 29. Mai 2020 vom Unterricht freigestellt.

2. Priorisierungen für die stufenweise Wiederaufnahme des Unterrichts

Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe

Es wird auf das Informationsschreiben vom 22. April 2020 und die präzisierenden Erlasse vom 28. April 2020 und 4. Mai 2020 verwiesen, in denen die Organisation und Durchführung des Unterrichts im Kurshalbjahr Q2 erläutert wird.

Eine Priorisierung des Kurshalbjahres Q2 hinsichtlich des Präsenzunterrichts ist nicht zuletzt deshalb erforderlich, damit Vorbereitung und Durchführung der schriftlichen Prüfungen im Landesabitur 2021 nach Möglichkeit nicht tangiert werden. Gleichwohl ist darauf zu achten, dass die Studierenden der Einführungsphase und des Vorkurses dennoch ein hinreichendes Unterrichtsangebot erhalten.

Im Präsenzunterricht für das derzeitige Kurshalbjahr Q2 sind daher Unterrichtsangebote in den vier verpflichtenden Fächer nach Anlage 8 der Oberstufen- und Abiturverordnung und in dem für das nach Wahl der Studierenden verpflichtende fünfte Fach im Gesamtumfang von in der Regel 20 Wochenstunden sicherzustellen.

Dadurch soll sichergestellt werden, dass abiturrelevante Unterrichtsinhalte soweit wie möglich im Präsenzunterricht vermittelt werden können. Ziel ist es, sich in der Qualifikationsphase möglichst dem „normalen“ Unterrichtsbetrieb anzunähern, wohl wissend, dass dies nicht gänzlich zu leisten sein wird.

Sollten die räumlichen und personellen Gegebenheiten vor Ort die Erteilung von Präsenzunterricht in weiteren Fächern zulassen, so entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter, in welchen Fächern und in welchem Umfang der Präsenzunterricht erteilt werden soll. Der Unterricht im Kurssystem ist auf bestimmte Fächer zu reduzieren, um eine Durchmischung und damit ein erhöhtes Infektionsrisiko der Studierenden zu vermeiden.

Aufgrund der zeitlichen Restriktionen zur Durchführung des Unterrichts im verbleibenden Kurshalbjahr Q2 sind ausschließlich die verbindlichen Themenfelder der jeweiligen Kerncurricula der gymnasialen Oberstufe und der Abiturerlasse zu unterrichten.

Es ist ergänzend zum Präsenzunterricht in der Schule erforderlich, auch für das Kurshalbjahr Q2 im Rahmen der unterrichtsunterstützenden Lernsituationen für das häusliche Lernen weitere pädagogische Angebote in anderen Fächern zur Bearbeitung für zu Hause bereitzustellen. Für die Bewertung der unterrichtsunterstützenden Lernsituationen für das häusliche Lernen gelten weiterhin die Maßgaben des Ministerbriefs vom 17. April 2020.

Studierende des Kurshalbjahres Q4

Es wird auf das Schreiben vom 22. April 2020 und die Einzelerlasse des Referats III.A.3 verwiesen:

Die reguläre Kursphase der Abiturientinnen und Abiturienten (Q4) endet nach den Durchführungsbestimmungen zum Landesabitur 2020 (Erlass vom 6. Mai 2019) am 15. Mai 2020. In der Zeit vom 23. April bis zum 7. Mai 2020 findet der Nachtermin für die schriftlichen Abiturprüfungen statt. Für den zweiten Bildungsweg endet der Nachtermin am 8. Mai 2020.

Eine Wiederaufnahme des Unterrichts für die Schülerinnen und Schüler sowie die Studierenden des Kurshalbjahres Q4 ist nicht vorgesehen. Dies betrifft auch diejenigen Fächer, in denen noch Prüfungen im 4. und 5. Prüfungsfach (Grundkurs) abzulegen sind. Zur weiteren Prüfungsvorbereitung wird ein Austausch mit den jeweiligen Lehrkräften unter Verwendung moderner Kommunikationsmittel empfohlen.

Die noch ausstehenden Prüfungen für die Abiturientinnen und Abiturienten (wie z. B. schriftliche Nachtermine, Präsentationsprüfungen und mündliche Prüfungen werden analog zur Verfahrensweise und der Einhaltung der hygienischen Maßnahmen und Abstandsgebote im Haupttermin der schriftlichen Prüfungen vor Ort in den Schulen abgenommen.“

Semester H1, R1, R2 und R3 der Abendhaupt- und Abendrealschulen

Im Präsenzunterricht für die Abendhauptschulen und Abendrealschulen werden vorrangig die Pflichtfächer gemäß § 20 und 21 der Verordnung zur Ausgestaltung der Schulen für Erwachsene unterrichtet.

Sollten die räumlichen und personellen Gegebenheiten vor Ort die Erteilung von Präsenzunterricht in weiteren Fächern zulassen, so entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter, in welchen Fächern und in welchem Umfang der Präsenzunterricht erteilt werden soll. Der Unterricht ist auf bestimmte Fächer zu reduzieren, um eine Durchmischung und damit ein erhöhtes Infektionsrisiko der Studierenden zu vermeiden.

Es ist ergänzend zum Präsenzunterricht in der Schule erforderlich, im Rahmen der unterrichtsunterstützenden Lernsituationen für das häusliche Lernen weitere pädagogische Angebote in anderen Fächern zur Bearbeitung für zu Hause bereitzustellen. Für die Bewertung der unterrichtsunterstützenden Lernsituationen für das häusliche Lernen gelten weiterhin die Maßgaben des Ministerbriefs vom 17. April 2020.

3.Organisation und Durchführung des Präsenzunterrichts

Die Studierenden der Schulen für Erwachsene sollen mit Ausnahme des Semesters Q2 ab dem 18. Mai 2020 in der Regel zwei Präsenzunterrichtstage pro Woche im Umfang von wenigstens vier Unterrichtsstunden pro Unterrichtstag erhalten.

Ebenfalls ausgenommen sind die Vorkurse an den Abendgymnasien und Hessenkollegs für die bis 2. Juni 2020 kein Präsenzunterricht vorgesehen ist.

Die Gewährleistung eines Präsenztags kann beispielsweise über folgende Organisationsformen erreicht werden:

  • tageweise Staffelung von Semestern oder Lerngruppen im rollierenden Wechsel: dabei sollten möglichst alle Semester in gleichem Maße berücksichtigt werden, Abschlussprüfungen und unterrichtsfreie Tage sind zu berücksichtigen,
  • tageweise Staffelung von Lerngruppen nach festgelegtem Wochenplan, sofern aufgrund der Lerngruppenanzahl und der Personalressource möglich,
  • Staffelungen am Vor- und Nachmittag sowie am Abend soweit organisatorisch möglich.

Die Schulleiterin oder der Schulleiter entscheidet nach den räumlichen und personellen Gegebenheiten vor Ort über eine geeignete Organisationsform.

Weitere Hinweise

Informationen zu schulrechtlichen Fragen zur Leistungsbewertung, Versetzung, Abschlüssen und weiteren Verfahren sowie Entscheidungen im Zusammenhang mit der Aussetzung sowie der Wiederaufnahme des Unterrichts im Schuljahr 2019/2020 haben Sie mit Erlass vom 30. April 2020 erhalten.

Aktualisierte Informationen sowie die weiteren Erlasse seit der Aussetzung des regulären Schulbetriebs finden Sie zum Abruf auf der Homepage des Hessischen Kultusministeriums unter der nachfolgenden Adresse: https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/aktuelle-informationen-zu-corona

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch der zweite Schritt der Wiederaufnahme des Schulbetriebs bringt Arbeit mit sich, und weitere Aufgaben werden zu bewältigen sein. Die dem Infektionsschutz geschuldete stufenweise Öffnung bedingt ständige Anpassungen im Bereich der Organisation und erfordert u. a., dass Stunden- und Raumpläne mehrfach umgeschrieben werden müssen. Sie sind gefordert, Konzepte zur Organisation der Kleingruppen, zur Umsetzung des Hygieneplans und zur Organisation des Präsenzunterrichts sowie der weiterhin notwendigen schulischen Angebote für das häusliche Lernen zu entwickeln. In manchen Fällen werden Sie dabei vielleicht den Eindruck haben, es würde von Ihnen erwartet, das Unmögliche möglich zu machen. Indessen möchte ich betonen, dass genau das nicht von Ihnen erwartet wird und auch nicht erwartet werden darf. Herr Minister Prof. Dr. Lorz hat es mit der Aussage auf den Punkt gebracht: „Wir machen das Machbare“.

Damit wird verdeutlicht, dass Manches auch nicht machbar sein wird. Wir können zwar als Ziel formulieren, dass allen Studierenden bis zu den Sommerferien möglichst viel Präsenzunterricht geboten werden soll. Da die Machbarkeit allerdings auch von Parametern abhängt, die Sie nicht beeinflussen können, wird sich der Grad der Zielerreichung je nach spezifischer Situation der Schule unterschiedlich gestalten. Es verbietet sich beispielsweise ausdrücklich, im Bereich der Hygieneregeln Standards herabzusetzen, um den Studierenden möglichst viel Präsenzunterricht zu bieten. Entsprechend werden Sie in einigen Fällen Anpassungen z. B. bei der Zahl der Präsenzunterrichtsstunden vornehmen müssen.

Genauso gilt es aber auch, im Interesse der Studierenden alles Machbare tatsächlich anzugehen. Deshalb versteht es sich, dass Abweichungen begründbar sein müssen. Ebenso ist in den Fällen, in denen abgeschichtet werden muss, eine sachlich nachzuvollziehende Priorisierung selbstverständlich. Bitte stellen Sie deshalb bei Ihren Einsatzplanungen der Lehrkräfte und der Raumverteilung unbedingt vorrangig die Abnahme von Abschlussprüfungen sicher.

An Ihren Schulen machen Sie immer wieder die Erfahrung, dass Schule nur dann wirklich gelingen kann, wenn alle Betroffenen in der gebotenen Weise einbezogen sind. Aus diesem Grund bitte ich auch die Beteiligungsrechte Ihrer Gremien nicht aus dem Blick zu verlieren.

Lassen Sie uns die verbleibende Zeit bis zum Schuljahresende gemeinsam zum Wohle der Studierenden gestalten. Zu den wenigen schönen Begleiterscheinungen dieser historischen Ausnahmesituation gehört, dass man nun immer wieder von Studierenden den Satz hört: „Ich freue mich, in die Schule gehen zu dürfen.“


Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Ute Schmidt

Ministerialdirigentin

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