Hinweise

Oberstudienratsbesetzungs-verfahren

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Lehrer sitzt mit Unterlagen an einem Tisch.
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Ausschreibungen zur Beförderung von Studienrätinnen zu Oberstudienrätinnen und Studienräten zu Oberstudienräten mit zusätzlichen Aufgaben

Wegen der Unterrepräsentanz von Frauen in Beförderungsstellen des hessischen Schuldienstes werden weibliche Lehrkräfte besonders aufgefordert, sich um die Besetzung der ausgeschriebenen Stellen zu bewerben. Bei den ausgeschriebenen Beförderungsstellen besteht in allen Fällen aufgrund der jeweiligen Frauenförderpläne eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils.

Bewerbungen sind auf dem Dienstweg an die in der Ausschreibung genannte Behörde zu richten. Die Bewerbungsfrist beträgt vier Wochen. Das Ende der Bewerbungsfrist und der angestrebte Besetzungstermin sind der jeweiligen Ausschreibung zu entnehmen. Den Bewerbungen sind die erforderlichen Personalunterlagen wie Lebenslauf, Zeugnisabschriften, dienstlicher Werdegang, Qualifikationsnachweise für die besonderen Aufgaben der Stelle in doppelter Ausfertigung beizufügen. Auf jedem Exemplar der Bewerbungsunterlagen ist die jeweilige Ausschreibungsnummer deutlich sichtbar anzugeben.

Neben den Lehramts- und Fächervoraussetzungen müssen die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Wahrnehmung der besonderen Aufgaben bestehen. Damit soll zur weiteren Entwicklung der Schule beigetragen werden. Inhalt und Schwerpunkt der zusätzlichen Aufgaben können sich in Abhängigkeit von der Schulsituation und der Schulentwicklung verändern. Sonderaufgaben außerhalb der Schule, deren Übernahme im dienstlichen Interesse liegt, werden bei der Auswahlentscheidung gleichrangig bewertet.

Außerhessische Bewerber werden gebeten, ihr Einverständnis zur Anforderung ihrer Personalakten unter Hinweise auf die personalaktenführende Behörde bereits bei der Bewerbung zu erklären.

Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderungen gemäß § 2 Abs. 2 und 3 SGB IX werden bei der Auswahl für Beförderungsstellen im Rahmen der geltenden Bestimmungen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Gemäß Abschnitt VI. Nr. 7 der Teilhaberichtlinien ist schwerbehinderten Beamtinnen und Beamten die Eignung für ein Beförderungsamt in der Regel zuzuerkennen, wenn sie die an das Amt zu stellenden Mindestanforderungen erfüllen. Die Gründe einer Ablehnung sind mit der Schwerbehindertenvertretung zu erörtern und sodann den schwerbehinderten Beamtinnen und Beamten darzulegen. Bei der Übernahme zusätzlicher Aufgaben wird eine bei den Bewerberinnen und Bewerbern bestehende Behinderung angemessen berücksichtigt.

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