Sonderpädagogische Förderung in der Förderschule

Schülerinnen und Schüler mit einem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung können spezifische Förderschulangebote nutzen. Eltern können die unmittelbare Aufnahme ihres Kindes an einer Förderschule beantragen.

Die Überprüfung des Anspruchs auf sonderpädagogische Förderung erfolgt spätestens nach Ablauf von jeweils zwei Jahren im Rahmen der individuellen Förderplanung.

Die verschiedenen Förderschulangebote werden im Folgenden einzeln vorgestellt.

Schulabschlüsse

Im Förderschwerpunkt Lernen kann der Berufsorientierte Abschluss erreicht werden. Der Unterricht im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung führt zum Abschluss des Bildungsgangs geistige Entwicklung. Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen aller anderen Förderschwerpunkte können an Förderschulen mit entsprechenden Angeboten die Schulabschlüsse der allgemeinen Schule erwerben.

Therapeutische Versorgung an Förderschulen und im inklusiven Unterricht

Seit 2004 besteht eine Vereinbarung zwischen dem Hessischen Kultusministerium, dem Hessischen Sozialministerium und den Verbänden der Krankenkassen in Hessen, die eine medizinisch-therapeutische Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung an Schulen langfristig und nachhaltig sichert. Damit wird der Förderort Schule zugleich als möglicher Behandlungsort unter Berücksichtigung festgelegter Voraussetzungen anerkannt.

Handlungsanleitungen, Formulare und Übersichten

Handlungsanleitungen für interdisziplinäre Leistungen, ein Formular zur Einverständniserklärung der Eltern, Übersichten über interdisziplinare Leistungen sowie Abrechnungsformulare sind auf den Internetseiten der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. zu finden.

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