Antisemitismus-Prävention

Schülerinnen und Schüler sollen dazu befähigt werden, Menschen anderer Herkunft, Religion und Weltanschauung vorurteilsfrei zu begegnen. Dieser Erziehungsauftrag wird in den Schulen und im Unterricht auf vielfältige Weise umgesetzt. Dazu gehört es auch, gerade vor der geschichtlichen Verantwortung Deutschlands, gegen jegliche Form von Antisemitismus und religiösem Mobbing vorzugehen.

Das Hessische Kultusministerium fördert und unterstützt gemeinsam mit Partnern eine Vielzahl von Programmen und Projekten zur Prävention, Intervention und Deradikalisierung im Unterricht. Dies sind Schulpartnerschaften, Lehrerfortbildungen, Beratungsangebote und Workshops für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler. Außerdem gibt es viele Unterrichtsmaterialien und Empfehlungen für den Umgang mit Antisemitismus an Schulen.

Schulpartnerschaften

Der deutsch-israelische Austausch ist seit über 50 Jahren zwischen Schulen in Hessen und Schulen in Israel etabliert. Im Jahr 2021 bestehen 15 Schulpartnerschaften zwischen hessischen und israelischen Schulen. Austauschprogramme stellen grundsätzlich ein überaus geeignetes Instrument dar, um jungen Menschen aus Deutschland und Israel ein zeitgemäßes, realistisches und sympathisches Bild vom Partnerland zu vermitteln. Durch feste Schulpartnerschaften können gegenseitige Einblicke ermöglicht und Erkenntnisse vom jeweils anderen gewonnen werden.

Das Hessische Kultusministerium unterstützt Schulen bei der Vermittlung von Partnerschaften gemeinsam mit der Servicestelle Internationale Begegnungen (SIB) am Staatlichen Schulamt für den Landkreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis, dem Pädagogischen Austauschdienst der KMK (PAD) und weiteren Partnerinnen und Partnern.

Kontakt:

Gregor Verhoff
Telefon: +49 611-368-2322

E-Mail:
gregor.verhoff@kultus.hessen.de

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